„Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will“ Wahrnehmungserweiterung in der Begegnung mit der Natur

Albert Schweitzer erklärte bereits vor 100 Jahren das Leben zum höchsten Wert. Er machte die Ehrfurcht für das Lebendige zur Grundlage seiner Ethik und formulierte die tiefe Verbundenheit des Menschen mit allem Lebendigen in einem Satz wie diesem: „Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will.“

Interessanterweise ist die Naturwissenschaft nicht in der Lage, das Leben an sich zu erklären. Sogar die Biologie hat keine Antwort auf die Frage nach dem Lebendigen. Organismen werden gerne als kleine Maschinen betrachtet. Zurzeit findet aber eine gewisse Revolution statt. Forscher stellen fest, dass wenn natürliche Organismen als fühlende Systeme, die mit ihrer Umgebung verbunden sind und ihre Wahrnehmungen interpretieren und bewerten, betrachtet werden, sich dadurch gewisse Phänomene erkennen und erklären lassen. Somit wird Subjektivität zu einer physikalischen Größe.
Wenn Zusammenhänge zwischen dem menschlichen Seelenleben und den Naturerscheinungen nicht als Illusion abgetan werden, hat diese „schöpferische Ökologie“, die Andreas Weber und andere entwickeln, weitreichende Implikationen für einen anderen Umgang mit der Natur. Außerdem wird die Vielheit in der Natur zum Erlebnis Elementarwesen sind dann nicht einfach nette Märchengestalten sondern Beschreibungen von Kräften, die in der Natur mit einer gewissen Subjektivität wirksam sind.

In diesem Seminar werden wir zum einen durch genaue Betrachtungen, Zeichnen, Malen und/oder Fotografieren die reine Wahrnehmung schulen und intensivieren. Zum anderen werden wir unsere seelische Resonanz und Wahrnehmungsfähigkeit als Ausgangspunkt für eine tiefere Wahrnehmung, Begegnung und Verbindung mit der Subjektivität in der Natur benutzen. Entsprechend Goethes Formulierung wird das Innen zum Spiegel und Wahrnehmungsorgan für das, was draußen ist. Es öffnen sich allmählich neue nicht-sinnliche Erfahrungswelten, die sich am Anfang nicht leicht fassen lassen, aber die durch die gezielte Lenkung des Blickes, künstlerische Ausdrucksformen sowie durch den offenen Austausch nachher realer werden. Die Wahrnehmung kann sich verfeinern und es wächst das Zutrauen in Bezug auf die eigene innere Resonanz.

Diese Wahrnehmungserweiterung ins Übersinnliche hinein öffnet uns auf neuer Art für die Natur und die Kräfte, die in ihr wirksam sind. Jeder empfindet dies auf individueller Art, aber es wird erlebbar, dass wir nicht von ihr getrennt sind.

WICHTIG Aufgrund der gesetzlichen Bestimmungen ist es noch offen, wo und wie dieses Seminar stattfinden kann. Der Beuerhof in der Eifel war geplant.

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Datum

Sep 11 2020 - Sep 13 2020

Uhrzeit

16:00 - 14:00
Beuerhof

Ort

Beuerhof
Üxheim

Veranstalter

Griet Hellinckx
E-Mail
griet.hellinckx@re-connect.net

Veranstaltungen

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Oktober 2020
November 2020
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